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Modell ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (international classification of functioning, disability and health) der Weltgesundheitsorganisation WHO
Ein großer Teil der von uns betreuten Menschen ist durch die Krankheit
behindert. Damit unmittelbar verbunden ist der Wegfall verschiedenster
sozialer Bezüge. Die Chancen einer Teilhabe und damit des Aufrechterhaltens
sozialer Beziehungen, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Handlungsfelder
ist eingeschränkt. Die dramatische Einschränkung der selbstbestimmten
Teilhabe stellt den Kern dessen dar, was mit Behinderung gemeint ist.
Diese Sichtweise hat die WHO (Weltgesundheits-organisation)
erkannt und im Rahmen des Modells der ICF festgeschrieben. Das Selbstverständnis
der Sichtweise der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit,
Behinderung und Gesundheit) ist eine mehrdimensionale und schließt
sowohl somatische, psychosoziale und gesellschaftliche Faktoren
als umfassendes Verständnis von Behinderung und Rehabilitation
mit ein.
Dieses bio-psycho-soziale Modell ist der Lebenswirklichkeit angepasst
und berücksichtigt insbesondere den gesamten Lebenshintergrund (Umweltfaktoren,
personenbezogene Faktoren) der betroffenen Menschen.
Die ICF ist für die Rehabilitation bei der Festlegung des Reha-Bedarfs,
bei der Diagnostik, der Interventionsplanung und der Evaluation
rehabilitativer Maßnahmen nutzbar.
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Ziel
der so gesehenen Rehabilitation ist es, den Menschen nicht als
Behinderten und Ort des Problems zu sehen, sondern als kompetente
und teilhabeorientierte ganzheitliche Person.
Eine zentrale Aufgabe der Rehabilitation ist die Wiederherstellung
oder wesentliche Besserung der Funktionsfähigkeit einer Person.
Dies gilt im Besonderen für Aktivitäten zur Teilhabe
an allen Lebensbereichen.
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