Patientengeschichten: Peter Kaufmann
Ich bin an meiner Situation eigentlich nie verzweifelt. Ich weiß, irgend einen Weg gibt es immer.
Ich bin früher oft Marathon gelaufen, zum Beispiel in Wien, in München oder den Drei-Länder-Marathon in Bregenz. So habe ich auch 2006 beim Wien-Marathon teilgenommen. Ich selbst kann mich nicht mehr daran erinnern, aber nachdem ich ins Ziel gekommen bin, sei ich zusammengebrochen.
Ich war eigentlich schon tot und wurde wiederbelebt. s wurde eine Hirnblutung festgestellt und die Ärzte mussten meine Schädeldecke öffnen, um den Druck abzubauen. Ich bin dann einige Wochen lang ohne Schädeldecke zunächst im Allgemeinen Krankenhaus Wien und dann im Neurologischen Zentrum Rosenhügel gelegen.
Sie haben mich lange im künstlichen Tiefschlaf gehalten. Warum die Blutung aufgetreten ist, konnte man nicht feststellen. Ich war inzwischen wieder einmal im Krankenhaus in Wien und am Rosenhügel und habe mich dort bei den Ärzten und Pflegern bedankt. Ich weiß nur aus Erzählungen, was man alles für mich gemacht hat.
Das gesamte Interview mit Peter Kaufmann
